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Honig
GALAB ist unter die Imker gegangen
14.06.2019 | Geht nicht, gibt’s nicht. Es könnte glatt das übergeordnete Firmenmotto von GALAB auch jenseits des breiten Spektrums der Analysen des Hauses sein. Neue Wege hat das Unternehmen bereits durch den viel beachteten Eisspeicher betreten. Und dass man auch sonst über den eigenen Tellerrand schauen möchte, und dies im übrigen auch regelmäßig tut, zeigen die vielfältigen Engagements etwa im sozialen Bereich. So spendet GALAB für regionale Einrichtungen oder unterstützt beispielsweise in Paraguay den Verein Ko´embota - Siedlungs- und Armenhilfe in Paraguay e.V. .

Und so kam es, dass die Geschäftsführung von GALAB bei einer Betriebsversammlung Ende 2017 die Mitarbeiter dazu aufrief, weitere Vorschläge zu unterbreiten. Gesagt, getan, dachte sich deshalb unter anderem Jörg Boeck, ansonsten in der Proben-
vorbereitung tätig: Wie wäre es mit einer hauseigenen Bienen-
zucht?
Ob als Zeichen in Zeiten des viel diskutierten Bienensterbens, oder als kulinarisches Signal für die interne Frühstückspause – der Vorschlag wurde geprüft und für gut befunden, ab Mai 2018 auswärts ein Imkerkurs anberaumt, das Nötige an Gerätschaften wie Bienenhäuser und eine anständige Honigschleuder besorgt. Und dann gespannt abgewartet.

Inzwischen sind die beiden Honig- - Pardon: Bienenexperten – von GALAB mit allen Wassern der Haltung gewaschen, und können aus dem Effeff darüber referieren, was alles beim Aufbau eines Volkes zu beachten ist, wie man Bienen überhaupt ernährt, oder was man mit dem Wachs so tut.

Am Anfang standen zwei Bienenvölker mit je 40-
60.000 Bienen, samt jeweiliger Königin. Inzwischen haben Jörg Boeck und sein Kollege Dmitrij Lutz noch einen dritten Schwarm „eingefangen“ - es herrscht also so etwas wie Rushhour in den Bienenstöcken, die sich auf dem Betriebsgelände von GALAB befinden.

„Dieses Projekt ist ganz in unserem Sinne“, sagt Hans Wunsch, einer der drei Geschäftsführer und Mentor der Bienen-Initiative. „Es zeigt unser Interesse an Nachhaltigkeit.“

Immerhin 41 Kilogramm Frühlingsblüte konnten Jörg Boeck und sein Kollege inzwischen ernten. Ein Teil davon landete sozusagen in einer außerplanmäßig Sensorik in Form eines betrieblichen Frühstücks. Und wurde nach der Testung am lebenden Gaumen zum Genuss erklärt.

Eine feste Planung in Sachen GALAB-Honig gibt es zwar nicht, aber eine Idee gibt es immerhin: „Wir könnten den Honig verkaufen, und den Erlös einem guten Zweck zukommen lassen.“

Getreu dem GALAB-Motto. Immer wieder offen für neue Ideen und Wege dorthin. Denn, wie gesagt, geht nicht, gibt’s hier nicht.


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