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#GALAB_Against_Corona
Ein Interview mit
der Geschäftsführung von GALAB zum Coronavirus


Wie schätzen Sie die Auswirkungen der Pandemie ein?
Wir befinden uns in einer unglaublich kritischen Situation. Jeder ist unsicher und man fühlt sich stündlich mit neuen Informationen konfrontiert. Ein Betrieb muss sich kontinuierlich darüber Gedanken machen, wie es in der Zukunft weitergehen kann. Was wird uns alle bewegen, was passiert, wenn jemand in Quarantäne versetzt werden muss, wie kann die Firma dann weiter sicher betrieben werden? Was bewegt die MitarbeiterInnen und einen selbst? Darin liegt ein ganz natürliches Potenzial an Angst, schon weil sich alle drei Tage die Prognosen ändern und man die Zukunft momentan in keiner Weise vorhersagen kann. Wir hoffen alle, dass wir durch die weltweiten Maßnahmen die Corona-Krise in den Griff bekommen werden und nicht so furchtbar viele Menschen daran sterben müssen. Wenn wir den ersten Schritt hierhin geschafft haben, und der Anstieg an Erkrankungen gebremst ist, dann können wir auch wieder nach vorne schauen, uns um unsere Betriebe kümmern und die Wirtschaft wieder vorantreiben.

Welche Maßnahmen hat GALAB inzwischen intern ergriffen, um den neuen Herausforderungen zu begegnen?
Als uns gewahr wurde, wie kritisch die Situation ist, haben wir sofort ein Corona-Koordination-Team gebildet, das sich täglich trifft und sich der Sorgen der MitarbeiterInnen annimmt. Wir haben mit der Erstellung von Desinfektionsplänen begonnen und der Frage, wie eine angemessene räumliche Distanz zwischen den MitarbeiterInnen geschaffen werden kann, um auch im Hause die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Wir haben unsere Arbeitszeiten dahingehend angepasst, dass sich jene MitarbeiterInnen, die nicht die Möglichkeit haben das Home-Office zu nutzen, gegenseitig ausweichen können. Darüber hinaus haben wir mehr Raum schaffen können, um das Infektionsrisiko weiter zu reduzieren. Ich glaube, dass auch wir dadurch einen Beitrag dazu leisten können, damit sich die Pandemie nicht so schnell entwickelt.

Was ist Ihre Empfehlung an Ihre MitarbeiterInnen?
Nach wie vor ist das Allerwichtigste, um sich selbst aber auch andere zu schützen, Abstand zu halten, niemand anzuniesen und sich kontinuierlich die Hände zu waschen. Viren können überall sein, weshalb man sich theoretisch an jeder Stelle infizieren kann. Viele wissen gar nicht, dass sie Corona-positiv sind, weil sie keine Symptome haben. Dennoch können sie den Virus übertragen. Durch die Einhaltung des Mindestabstandes kann hier viel erreicht werden. Ein besonderes Augenmerk ist auf den Schutz der Menschen zu legen, die ein erhöhtes Risiko tragen. Das sind die alten Menschen, oder die Personen, die eine Vorerkrankung haben, wie zum Beispiel eine eingeschränkte Lungenfunktion. Das sind die Menschen, um die wir uns kümmern müssen. Wir müssen aufpassen, dass wir diesen Menschen nicht zu nahe kommen, dass wir ihnen unsere Unterstützung anbieten und so gemeinsam durch diese schweren Zeiten kommen.

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